Skihandschuhe Test

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Die besten Skihandschuhe der Saison 2016 / 2017 im Test

Wer hat das früher nicht schonmal erlebt, eigentlich ist man gerade richtig in Fahrt und motiviert für die nächste Abfahrt aber gerade jetzt machen einem die eisigen Finger einen Strich durch die Rechnung. Die aktuellen Entwicklungen moderner Skihandschuhe mit neuen Isolationsmaterialien und wasserdichten Membranen sind mittlerweile so effizient dass dieses Szenario mittlerweile passé ist.  Die von uns getesteten Topmodelle der Hersteller halten warm und trocken, ermöglichen einem guten, kraftvollen Griff und schützen die Hand bei Stürzen. Die überzeugendsten Modelle im Skihandschuhe Test dieser Saison stellen wir Ihnen im Folgenden vor. skihandschuhe test

Die Hände sind wichtiger Verbindungspunkt, vor allem für Skifahrer zu ihren Stöcken, aber auch für alle anderen Tätigkeiten auf und neben der Piste. Rückmeldung über Gleichgewicht, sicheres Greifen am Lift oder das Bedienen des Photoapparates, all dies verlangt nach guter Rückmeldung und vor allem nach warmen Händen. Sind die Hände kalt sind sie in ihrer Funktion deutlich eingeschränkt und damit auch die Sicherheit beim Skifahren. Ein überzeugender Skihandschuh sorgt also für Wärme, Trockenheit, Beweglichkeit, Griffgefühl, schützt die Hand und ist komfortabel. Neue Isolationsmaterialien sorgen für Wärme, Membranen sperren die Feuchtigkeit aus, neue Schnitt- und Fertigungstechnologien schaffen im Gegensatz zu Früher eine merkbar bessere Passform und erhöhen zusätzlich die Griffergonomie. Die Hersteller passen die Form des Handschuhs durch Vorformung meist der natürlichen Haltung der Hand an, das garantiert den festen Griff am Stock. Nicht zuletzt sind Polsterung, schnittfeste Materialien und zum Teil kleine aufgesetzte Protektoren Garant für die Verhinderung von Verletzungen bei Stürzen.

Schutz vor Kälte und Nässe

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Leki Double Extreme: Überragende Wärmeisolierung aber recht dickes Material

Alle Hersteller verarbeiten zwischen der Außenschicht und der Polsterung wasserdichte Membranen, meist vom bekannten Hersteller Gore, oder der jeweiligen Hausmarke. Diese lassen die Feuchtigkeit, die auf der Haut entsteht, in Form von Wasserdampf nach außen entweichen, zumindest wenn nicht zu viel Feuchtigkeit im Handschuh anfällt. Zusätzlich schützen sie nicht nur gegen Nässe von außen, sondern isolieren auch gegen Windauskühlung. Die Außenmaterialien bestehen aus Polyester- und Nylon-Stoffen, kombiniert mit Stretch-Einsätzen für einen komfortablen Sitz. Für die Bündchen verwenden einige Hersteller auch neoprenartige Materialien, um einen dichten Abschluss zum Ärmel zu gewährleisten. Die Oberstoffe nehmen Nässe fast gar nicht auf, müssen aber hin und wieder nachimprägniert werden, um diese Eigenschaft zu erhalten. Das besonders für die Handflächen und einzelne Finger vielfach verwendete Leder (zumeist Ziegen- oder Rindsleder), ist fast wasserundurchlässig, lässt Wasserdampf aber austreten.

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Handschuh Siam vom Outdoorspezialisten Mammut. Macht auch abseits der Piste beim Trekking eine gute Figur.

Die perfekte Verbindung

Die gute Griffigkeit von Handflächen und Fingern besorgen weiches Leder und/oder Silikon-Beschichtungen.  Um auch auf der Piste sein Smartphone bedienen zu können ohne die Handschuhe ausziehen zu müssen, integrieren die meisten Hersteller mittlerweile touchscreentaugliche Materialien in die Fingerspitzen. Einige Hersteller setzen auf Protektoren auf dem Handrücken, Im Bereich Skihandschuhe stehen wir dem eher kritisch gegenüber. Protektoren machen für Racer Sinn die auch öfter mal mit den Händen gegen Slalomstangen schlagen, für den Durschnittsfahrer auf normaler Piste wird der zusätzliche Schutz mit eingeschränkter Beweglichkeit erkauft. Wir empfehlen daher robuste Handschuhe ohne zusätzliche Protektoren und haben auch ausschließlich solche in den Skihandschuhe Test mit aufgenommen.

Das Abschneiden der Handschuhe in den einzelnen Testkriterien haben wir für Sie in der Tabelle zusammengefasst, direkt unterhalb der Tabelle im Absatz Fazit erläutern wir noch einmal genauer für wen welcher Handschuh im Detail geeignet ist.

 Skihandschuhe Test – Die Besten im Überblick

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Hersteller / Modell Hestra Army Leather Heli 5 Leki Double Extreme Level Force Mammut Siam Glove Ortovox Glove Freeride
Preis ab 94,95€ 124,95€ 45,00€ 159,95€ 110,50€
Testergebnis  Sehr gut  Sehr gut   Sehr gut    Sehr gut  Sehr gut
Kälteschutz 8/10  10/10  9/10  9/10 8/10
Wasserdichtigkeit 7/10  10/10  9/10 10/10 6/10
Atmungsaktivität 9/10  8/10  9/10 9/10 10/10
Griffpräzision 10/10 7/10 7/10 8/10  10/10
Separater Innenhandschuh Ja Ja Nein  Nein Nein
Gewicht (pro Handschuh) 120 Gramm 165 Gramm 100 Gramm  130 Gramm  95 Gramm
Besonderheiten + Sehr gut verarbeiteter Skihandschuh
+ Dünne Isolierung aber beste Griffpräzision im Test
Keine Wasserdichte Membran
Leichte Schwächen beim Kälteschutz am Bündchen
+ Hervorragender Kälteschutz
+ Guter Stoßschutz an den Fingern
+ Super verarbeitet
Höheres Gewicht
Wenig Fingerspitzengefühl
+ Sehr guter Kälteschutz
+ Extrem günstiger Preis
+ Leicht
Keine Stulpe, allerdings trotzdem schneedicht
+ Warmer und gut verarbeiteter Skihandschuh
+ Zwei separate Griffkammern, wahlweise für mehr Griffgefühl oder mehr Wärmeleistung
Sehr teuer
+ Sehr leicht
+ Gute Griffpräzision
+ Sehr angenehme Merinowolle
+ Sehr atmungsaktiv
Durch Merinowolle ohne Membran nicht Wasserdicht
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 Unser Fazit

Alle Teilnehmer im Skihandschuhe Test haben ihre Vor- und Nachteile. Es ist uns diesmal wirklich schwer gefallen einen Testsieger festzulegen da für jeden Skifahrer andere Kriterien wichtig sind. Der Leki Double Extreme ist in Bezug auf Kälteschutz, Wasserdichtigkeit und Verarbeitung überragend, allerdings leidet natürlich unter robustem Material und dickerer Isolierung naürlicherweise die Griffpräzision. Der Leki wie Auch der Mammut Siam Glove empfehlen sich mit super Wärmeleistung vor allem denen die immer unter kalten Fingern leiden. Derjenige dem es nicht auf das letzte Quentchen Wärme ankommt, der jedoch wert auf authentisches Fingergefühl mit guter Griffrückmeldung legt, der sollte sich den Hestra Army Leather Heli 5 näher ansehen. Auch der Ortovox Freeride punktet in dieser Disziplin, ist nicht ganz so robust verarbeitet aber dafür leicht und hat ein tolles, kuscheliges Merino Gefühl. Der Level Force schließlich fällt etwas aus dem Preisrahmen der übrigen Modelle und zwar nach unten. Er hat zwar keine Handschuhstulpen wie der Rest des Teilnehmerfeldes aber ansonsten fast alle Ausstattungsmerkmale der Topmodelle. Für diese Preisklasse bemerkenswert ist die Gore Tex Ausstattung und die gute Wärmeleistung. Die meisten Handschuhe sind unisex Modelle, also gleichermaßen für Frauen und Männer geeignet, Hestra bietet jedoch auch eine etwas schmaler geschnittene Damenversion des Heli 5 an die Sie hier finden können.

Die Richtige Größe

Für die Passform ist vor allem die richtige Größe wichtig: Sind die Handschuhe zu weit, muss bei jedem Griff überschüssiges Handschuh-material zusammengedrückt werden, das Gefühl geht dadurch verloren. Zu kleine Handschuhe sind anstrengend, sie müssen ständig gedehnt werden, sorgen für kalte Finger, da zu wenig Raum für ein isolierendes Luftpolster bleibt. Vor allem Daumen und Zeigefinger müssen exakt sitzen, hier geben sich alle Hersteller große Mühe die Finger so auszuformen, dass sie auch für präzisere Aufgaben als nur zum Schneeballformen geeignet sind.

In puncto Wärme- und Feuchtigkeitsmanagement lässt sich sagen: Je dicker die Isolierung, desto wärmer ist der Handschuh. Die Hersteller verarbeiten dafür zumeist Mikrofasern wie Primaloft oder Polyester-Gewebe, die selber keine Feuchtigkeit aufnehmen, mit ihrer flauschigen Struktur aber viel isolierende Luft halten können. Auch die Trikot-Futter, z. T. gebürstet und aufgeraut, sind nicht nur Handschmeichler, sie liefern zusätzliche Wärme. Dicker gefütterte Handschuhe sind allerdings weniger beweglich, auch wenn die Hersteller mit Schnittgestaltung und Beugezonen an den Fingern dagegenwirken.

Je dicker die Isolierung, desto stärker wird die Hand jedoch besonders bei anstrengenden Abfahrten schwitzen. Im Frühjahr hilft da nur der Umstieg auf dünnere Modelle. Skifahrer, die an den Händen sehr stark schwitzen, kommen mit membranlosen Handschuhen eventuell besser zurecht. Da das Kälteempfinden sehr individuell ausfällt – Frauen und Kinder frieren generell deutlich eher – können aber keine allgemeinen Empfehlungen gegeben werden. Es kommt auch sehr auf den Anwendungsbereich und die Einsatzzeit an. Skihandschuhe Test.

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