Protektor Rucksack Test

Protektor Rucksack Test für Mountainbiker

Nicht nur beim Dowhnhillfahren wo ohnehin eine komplette Protektorenausrüstung Pflicht ist, sondern auch für Enduro und Tourenfahrer die es gerne im Gelände krachen lassen sind Rückenprotektoren eine wichtige Schutzausrüstung. Gerade beim Tourenfahren ist man ohnehin oft mit dem Rucksack unterwegs um warme Klamotten für die nächste Abfahrt und Proviant für die nächste Pause mitzunehmen, was ist also effizienter als einfach einen zusätzlichen Protektor in den Rückenbereich des Rucksacks einzubauen.

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Der eingebaute und in den meisten Rucksackmodellen herausnehmbare Protektor kommt ohne extra Gurte oder Befestigungen aus und die hier vorgestellten Modelle wiegen nur ca. 300 Gramm mehr als Tourenrucksäcke ohne Protektor. Auch beim Stauraum ist praktisch kaum Einschränkung vorhanden da die Protektoren allesamt sehr flach verarbeitet sind. Lediglich beim Preis lassen sich die Hersteller den zusätzlichen Schutz auch zusätzlich bezahlen und verlangen mit 100-190 Euro teilweise das Doppelte von Rucksäcken ohne Protektoren. Doch genau wie bei anderen Protektoren gilt auch hier, die Gesundheit ist unbezahlbar und gerade der Rücken, wie auch die Kniee, sind beim Mountainbiken einem erhöhten Verletzungsrisiko ausgesetzt. Die Ergebnisse zum Protektor Rucksack Test finden Sie unten in der Übersichtstabelle. Test Protektorenrucksäcke 2017

In der Übersicht, die 5 besten aus dem Protektor Rucksack Test

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  protektor rucksack evoc fr trail protektor rucksack camelback poc protektor rucksack Deuter Test Protektor Rucksäcke Test Protektor Rucksäcke ergon enduro
Hersteller /
Modell
Evoc
Fr Trail Unlimited 20
Camelbak
K.U.D.U. 18
POC
VPD 2.0 Spine Pack 16
Deuter
Attack 20
Ergon
BA3 Evo Enduro Protect
Preis 151,50 € 137,50 € 179,95 € 159,95 € 142,95 €
Testergebnis Sehr gut Überragend Sehr gut Sehr gut Sehr gut
Volumen 20 Liter 18 Liter 16 Liter 20 Liter 17 Liter (15+2)
Gewicht 1,33 Kg 1,27 Kg 1,20 Kg 1,80 Kg 1,10 Kg
Protektor mehrschlagfähig Nein Ja Ja Ja Nein
Protektor auswechselbar Ja Ja Ja Ja Ja
Trinksystemfähig Ja Ja Ja Nein Ja
Besonderheiten + Sehr gut verarbeiteter Protektor Rucksack
+ Regenhülle
+ Hauptfach sehr weit zu öffnen
+ Rucksackelement per Reissverschluss abtrennbar
+ Elastischer Bauchgurt
+ Sehr schmal und daher perfekt für enge Trails
+ Liebling der der Redaktion
+ Regenhülle
+ Herausnehmbare Werkzeugtasche
+ Halter für Protektoren und Integralhelme
+ Fleecefach für Brille/Handy,
+ Bauchgurttaschen
+ 3 Reissverschluss- taschen innen
+ Elastischer Bauchgurt
+ Zweitleichtester Protektorrucksack im Vergleich
Keine Regenhülle
+ Weit aufklappbares Hauptfach
+ Kleinteilfach + Halterung für Helme
+ Wie bei Deuter üblich sehr gute Verarbeitung und robuste Materialien
Kein Trinksystem verfügbar
Mit 1,8kg relativ schwerer Protektor Rucksack
+ Regenhülle
+ Trinksystem erhältlich
+ Halterung für Helme und Protektoren
+ Leichtester Protektor Rucksack im Test
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test protektor rucksack deuter

Rückansicht des Deuter Attack. Der Rucksack überzeugt mit top Verarbeitung und gutem Sitz, allerdings fanden wir die Rückenplatte etwas zu steif.

Vor- und Nachteile eines Protektorrucksacks

Ein Protektor Rucksack ist eine Kombination aus zwei einzelnen Produkten und stellt somit naturgemäß einen Kompromiss gegenüber Einzellösungen dar. Im Fall der Protektoren Rucksäcke gibt es jedoch kaum Nachteile. Klar, das jeweilige Einzelprodukt ist etwas leichter oder ggf. minimal geräumiger, ansonsten bietet die Kombination Rucksack/Protektor unserer Meinung nach nur Vorteile. Vor allem ist die Verwendung von einzelnem Rückenprotektor und zusätzlichem Rucksack kaum möglich, da dieser zu sehr auftragen und verrutschen würde, vom Tragekomfort ganz zu schweigen. Ein weiterer Vorteil von Protektorrucksäcken ist unserer eigenen Erfahrung nach dass man sie auch wirklich trägt. Wie oft fährt man auf eine ausgedehnte Tagestour und hat seinen Rucksack ganz selbstverständlich dabei, extra einen Protektor anlegen würde man vermutlich nicht. Vor allen Dingen wenn es um die Benutzerfreundlichkeit geht macht ein Protektorrucksack Freude, während der Pausen lässt er sich in Sekundenschnelle abnehmen und den Rücken abdampfen, wenn es weitergeht ist er wieder aufgesetzt und bietet Schutz, kein an den Rucksack hängen und dann aus Faulheit vergessen wie ggf. bei einem separaten Rückenprotektor. Test Protektor Rucksäcke 

Was sollte beachtet werden?

evoc Protektorrucksack test

Blick auf den zum Waschen herausnehmbaren Rückenprotektor im EVOC. Der Protektor ist normalerweise durch die hochgeklappte Lasche (links) verdeckt. Der Protektor verläuft auf der vollen Länge des Rucksacks und hat eine Dicke von ca. 2 Zentimetern.

Wie bei fast allen Protektoren ist neben der Schutzklasse vor allen Dingen die Passform und der Tragekomfort wichtig, vielleicht sogar am wichtigsten. Auch wenn wir uns wiederholen, ein Protektor der im Test den technisch besten Schutz bietet aber kneift und rutscht oder gar nicht getragen wird macht wenig Sinn, ein Protektor der gern getragen wird schützt! Perfekt natürlich wenn beides in einem Produkt zusammen kommt. Neben Schutzleistung und Tragekomfort muss natürlich auch das Stauvolumen richtig gewählt werden. Sind für Endurofahrer Rucksäcke mit 15 Litern optimal da sie wenig auftragen, sollten Tourenfahrer die Volumenklasse zwischen 20 und 25 Litern anvisieren. Neben den Staufächern bieten einige Rucksäcke auch die Möglichkeit sogenannte Trinkblasen aufzunehmen, hierfür sind dann spezielle Halterungen im Rucksack vorgesehen und Löcher zur Durchführung des Trinkschlauchs vorhanden. Test Protektor Rucksäcke 

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Der große Vorteil von Protektoren Rucksäcken ist ihr Komfort. Während einer Pause sind sie in einer Sekune abgenommen, während Protektorenjacken umständlich auszuziehen sind.

Bei den Rucksackprotektoren kann zwischen verschiedenen Protektorentypen unterschieden werden, es gibt Protektoren die die Impaktenergie durch Deformierung absorbieren und dann im verformten Zustand verbleiben, bei einem erneuten Schlag auf dieselbe Stelle ist die Schutzwirkung deutlich reduziert. Diese Protektoren werden bei uns im Test als „nicht mehrschlagfähig“ bezeichnet. Idealerweise sollten sie nach einem Sturz ausgewechselt werden, in der Praxis sollte man ggf. eher den Protektor überprüfen und abschätzen ob der Impakt überhaupt stark genug war oder ob vielleicht der Pullover oder die Regenjacke kleinere Impakte abgefangen haben. Mehrschlagfähige Protektoren hingegen nehmen wieder ihre ursprüngliche Form ein und sind nach einem Sturz wieder wie neu (auch wenn dies der Rucksack selbst nicht unbedingt ist). Eine dritte Gruppe sind die sogenannten Gelprotektoren, sie sind noch recht neu am Markt und bieten gute Schlagabsorption, aufgrund ihrer dünnen Bauweise polstern sie allerdings nicht so gut ab wie die beiden zuvor erwähnten Gruppen.

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Suchen Sie einen Rucksack primär zum Wandern und nur gelegentlich zum Mountainbiken ist ggf. ein Daypack das Richtige für Sie. Hier finden Sie einen ausführlichen Wanderrucksack Test.

 
 
 
 
 
 
 
 
 
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