Kite / Windsurf Westen

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Impact Westen für Kiten und Windsurfen im Test

Impaktwesten für den Wassersportbereich sind bei immer höheren Geschwindigkeiten und neuen Manövern ein deutlicher Zugewinn an Sicherheit. Vor allem die Wirbelsäule und Rippen sind beim Windsurfen und Kiten durch Aufprall auf Wasser und Material gefährdet. Gegenüber Wakeboardwesten müssen Windsurf- und Kitewesten aber zudem auch für die Verwendung mit Trapezen geignet sein. Aus diesem Grund bieten einige Hersteller die Equipment für beide Sportarten produzieren auch unterschiedliche Westen an, so zum Beispiel Mystic und O´Neill. Die für Sie richtige Prallschutzweste sollten Sie anhand ihres Einsatzzweckes und Fahrertyps auswählen. Generell sollte darauf geachtet werden dass alle wichtigen Bereiche des Oberkörpers durch dämpfende Schaumplatten ausreichend gut abgedeckt sind. Prallschutzwesten für Windsurfer und Kiter unterscheiden sich je nach Hersteller und Modell vor allem durch Impaktdämpfung, Auftrieb und Bewegungsfreiheit. Die detaillierten Testergebnisse finden Sie im untenstehenden Vergleich der Testkandidaten, sowie in der Übersichtstabelle.

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Hersteller / Modell
Camaro
Armour Vest 2.0
O´Neill
Gooru Tech Kite
ION
Vector Vest Comp
Mystic
Block Impact Vest
North
Kite Impact Waist
UVP 149,90 €  129,00 €  119,95 €  109,00 €  129,95 €
Bewertung
Überragend
 Gut
 Sehr gut
Sehr gut
 Sehr gut
Protektor Abdeckung  10/10 7/10  9/10 10/10 7/10
Reißverschluss  Front  Seite Ohne  Front  Seite
Besonderheiten + Sehr gute Wassersport Weste mit hervorragendem Impaktschutz
+ Sehr guter Schutz an Front und Seiten mit weit heruntergezogenen Polsterungen
+ Beste Thorax Abdeckung, überdurchschnittlich dicke Pads, zusätlicher, abnehmbarer Nierengurt zur Fixierung
Teuerste Weste im Test
+ Schlanke und zeitlose Kite und Windsurf Weste
+ Gute Verarbeitung
+ Gute Bewegungsfreiheit ähnlich der North Impact Vest
Lendenwirbelsäule
Nur durchschnittlich Dicke Protektoren Pads
+ Körperbetonte Wakeboard Prallschutz Weste mit dünner aber stabiler Polsterung
+ Kein Reißverschluss
+ Durchdachte Platzierung der Protketorpolster
+ Umfassender Schutz des oberen Rückens und der Wirbelsäule
+ Sehr guter Schutz von Front und seitlichen Rippen
+ Günstiger Preis bei sehr guter Qualität und Funktion
Anziehen ohne Reißverschluss ist nichts für dicke Bäuche
+ Dick gepolsterte Impact Vest mit großflächigen Protektoren Pads, sehr gute Impaktdämpfung
+ Hohes Volumen bringt ähnlichen Auftrieb wie dezidierte Schwimmwesten, dadurch gut für Unterstützung beim Wasserstart
Die hohe Schutzwirkung und der Auftrieb fordern etwas Tribut beim Tragen, die Weste ist etwas breiter und dicker als die Konkurrenten
+ Besonders leichte und dünne Kite und Windsurf Weste für viel Bewegungsfreiheit und heiße Tage
+ Seitlicher Reißverschluss mit weicher Hinterlegung
+ Tragekomfort und übergangsfreie Integration der Seitenpolster
Etwas spärliche Seitenpolsterung im Rippenbereich
Erreicht nicht ganz den Impaktschutz der dickeren Westen wie Camaro oder Mystic
Einsatzzweck Starkwind, Sprünge, Wasserstart, Verwendung mit Sitztrapez, sehr gut für Windsurfer Allround Freestyle mit Fokus auf Bewegungsfreiheit & Schutz Starkwind, Sprünge, Fokus Kiten Freestyle mit Fokus auf Bewegungsfreiheit
Aktueller Preis
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Rückansicht der North Kite Impact Vest

Vergleich der Testkandidaten im Detail

Prallschutzwesten für maximalen Schutz

Alle hier vorgestellten Impaktwesten bieten effektiven Schutz vor Verletzungen an Wirbelsäule und Rippen und eignen sich gleichermaßen für Kiter wie für Windsurfer. Trotz allgemein guten Schutzlevels lassen sich die Prallschutzwesten im Test in zwei Kategorien unterteilen. Die Windsurf- und Kitewesten mit dicken und stärker umschliessenden Protektoreneinsätzen eignen sich vor allem für Starkwindfahrer die maximalen Schutz bei harten Bedingungen suchen. Gerade bei hohen Sprüngen und böigem Wind ist jeder Milimeter mehr impaktdämpfendes Material eine zusätzliche Sicherheitsreserve im Falle eines Sturzes, sei es auf Material oder Wasser. Zu dieser Kategorie der high protection Westen gehören die Camaro Armour Jacket 2.0 und die Mystic Block Impact Vest. Ein weiterer Vorteil dieser etwas dickeren Kite- und Windsurfwesten ist der höhere Auftrieb, der dem Fahrer vor allem beim Wasserstart zu Hilfe kommt. Vor allem die Camaro Weste hat hier überzeugt da sie aufgrund des zusätzlichen (abnehmbaren) Hüftgurtes mit Klettverschluss ein Hochrutschen der Weste auch bei der Verwendung mit Windsurf Sitztrapezen verhindert. Auch reichen bei der Camaro die Protektorenelemente am weitesten herunter ohne jedoch ein Problem bei Hüfttrapezen darzustellen. Die seitlichen Protektoren gefielen uns ebenfalls am besten, da sie den größten Bereich der seitlichen Rippen gut abdecken. Die Mystic Block Impact Vest ist ebenfalls beruhigend dick gepolstert, empfiehlt sich aber unserer Meinung nach nur für die Verwendung zusammen mit einem Hüfttrapez, da die Polsterung erst deutlich weiter oben anfängt als etwa bei der Camaro. Trotz der Segmentierung der Protektorareale fühlten wir uns beim Beugen des Oberkörpers etwas eingeschränkt, vor Allem beim Windsurfen.

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Rückansicht der ION Vector Vest, Testsieger im Bereich Freestyle.

Westen für Freestyler und maximale Bewegungsfreiheit

Die zweite Kategorie bilden die Prallschutzwesten von North, ION und O´Neill. Diese sind deutlich weniger stark gepolstert was schon beim Schlagtest mit der Faust deutlich merkt. Der Nachteil dieser Westen ist eindeutig die geringere Schlagabsorption, was jedoch mit einer merkbar erhöhten Beweglichkeit einhergeht. Genau diese Eigenschaften umreissen auch schon den Einsatzzweck dieser leichteren Kite- und Windsurfwesten. Vor allem Trickser und Liebhaber von bewegungsintensiven Manövern sollten eher zu dieser Gruppe greifen, vor allem wenn sie eher bei Leicht- oder Mittelwind unterwegs sind. In dieser Könnensstufe ist auch der Wasserstart kein Problem mehr so dass der zusätzliche Auftrieb nicht zwingend benötigt wird. Da die Hersteller hier auf übermäßig dicke Polster verzichten konnten auch die Reissverschlüsse an die Seite verlegt werden, was wir durchweg als komfortabel empfanden. Alle drei Prallschutzwesten machen nur bei Verwendung von Hüfttrapezen Sinn, da sonst eine zu große Lücke im unteren Rücken- und Bauchbereich entsteht. Am besten gefielen uns in dieser Gruppe die ION Vector Vest, gefolgt von der North Kite Impact Vest. Die ION Vector Vest fühlt sich nicht nur am flauschigsten an, sondern wurde von uns auch als am bequemsten empfunden, nicht zuletzt aufgrund der Dreiteilung der Rückenpartie in Längsrichtung, dies ermöglicht auch beim Bücken ein gutes Anschmiegen der Protektorelemente, ohne Bereiche frei zu lassen. Ein weiterer Pluspunkt der ION Weste ist der fehlende Reissverschluss. Es benötigt zwar ein wenig Übung aber einmal angezogen drückt hier auch bei sonst freiem Oberkörper oder dünnen Lycra nichts unter dem Trapez. Die North Weste ist ähnlich komfortabel bietet aber nicht ganz so guten Schutz an den seitlichen Rippen. Die O´Neill Gooro Tech Kite Weste ist unserer Meinung nach deutlich durchdachter geschnitten als die Wakeboard Weste aus gleichem Hause. Hier erlaubt sich O´Neill keinen Schnitzer und deckt vorbildlich alle Bereiche mit qualitativ sehr gutem Dämpfungsschaum ab. Allein die Bewegungsfreiheit und das Gewicht konnten uns nicht hundertprozentig überzeugen, alles in allem aber trotzdem eine empfehlenswerte Weste die einen guten Kompromiss aus hervorragendem Schutz und guter Bewegungsfreiheit bietet.

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Rückansicht der Camaro Armour Vest 2.0, Testsieger im Bereich maximaler Schutz, Speed, Sprünge.

Fazit

In diesem Test haben wir im Grunde zwei Testsieger zu empfehlen, abhängig vom jeweiligen Fahrertyp und Einsatzzweck. Den besten Schutz im gesamten Bereich des Oberkörpers bietet unserer Ansicht nach die Camaro Armour Vest 2.0, der Name ist hier in der Tat Programm. Vor allem Starkwindfahrer, Speedfreaks aber auch Wasserstartschüler werden hier glücklich. Die etwas geringere Bewegungsfreiheit im Vergleich zu den dünneren Westen ist der Trade-Off der starken Polsterung, wobei die Bewegungsfreiheit für nicht-Freestyler absolut in Ordnung geht. Die Mystic Weste ist ebenfalls sehr Impaktsicher aber sie baut weiter in die Breite, was ein vorbeigleiten der Arme bei manchen Manövern erschwert, sie ist eher für Kiter geeignet. Für eben jene Gruppe der Freestyler die vor allen Dingen auf Bewegungsfreiheit Wert legen hat uns vor allem das Konzept der ION und North Westen überzeugt. Beide setzen konsequent auf möglichst geringe Einschränkungen bei ausgefallenen Manövern. Die North ist einen Tick leichter, die ION Vector Vest bietet geringfügig besseren Schutz und ist unser Testsieger bei den leichten Westen. Die O´Neill liegt auf der Mittellinie zwischen den dickeren und den manöverorientierten Westen, wir fanden sie sitzt nicht ganz so rutschfrei und fühlt sich auch nicht so leicht am Körper an.