Evoc Snow Crash Pants Test

Evoc impact shorts ski test review vergleich

Evoc Snow Crash Pants Test

Die Crash Pant vom deutschen Protektorenspezialisten Evoc ist die unauffälligste im Impact Shorts Test und erst auf den zweiten Blick überhaupt als Protektorenhose zu erkennen. Auf dünnen, dehnbaren Lycrastoff hat Evoc großflächig Protektorenpads aufgenäht, die zudem je nach Position aus unterschiedlichem Material gefertigt sind. An den bei Stürzen stärker belasteten Seiten der Oberschenkel und den Steißbeinbereich wurde sich bei Impakt verhärtendes Material verwendet, während für direkt daneben nur dünner Schaum ohne Dämpfungseigenschaften zum Einsatz kommt. Die Evoc Crashpant ist sehr dünn und bietet trotz ihrer großflächigen Abdeckung nur begrenzten Schutz bei Stürzen.

Auststattung und Verarbeitung

Auf dem einer Radhose ähnelnden Trägermaterial hat Evoc diverse, segmentierte Protektorenelemente angebracht die sich großflächig an den Seiten und an Steißbein und oberem Hüftbereich erstrecken. Die Verarbeitung ist wie bei Evoc üblich sauber ausgeführt und robust, lediglich die Protektorenplatten sind nicht ganz verdrehfrei vernäht. Evoc vernäht die Pads, vermutlich zur besseren Dehnbarkeit nicht mit der Hose, sondern setzt diese in eine jeweils separate Tasche. In diesen Taschen können sich die Pads frei bewegen, allerdings leider auch gelegentlich verdrehen.

Schutz und Abdeckungcrash pants test evoc

Positiv aufgefallen ist uns die große abgedeckte Fläche. Die Protektorenpads umschliessen weite Teile des Oberschenkelknochens und auch im unteren Rückenbereich sind weitflächig Pads verarbeitet. Leider sind die verwendeten Protektoren dünn und hart und nehmen kaum Impaktenergie auf. Das verwendete Material ist ähnlich wie bei POC bei schnellem Aufprall verhärtend und könnte den Druck theoretisch weitflächig verteilen, kann aber aufgrund fehlender Polsterung darunter diesen Vorteil erst gar nicht ausspielen. Man fühlt sich bei einem Sturz nicht weich gepolstert, sondern eher wie in einer eng anliegenden Rüstung. Schläge von aussen werden subjektiv nur wenig gefiltert an den Träger weitergegeben. Unserer Meinung nach hätte eine zusätzliche Polsterung unter den Protektoren die Schutzwirkung deutlich erhöht. Trotz ähnlichen Systems wie bei der POC Hose fühlt sich ein Sturz mit der Evoc schwerer an, was daran liegt dass lediglich eine Protektorschicht verarbeitet ist, während es bei der POC derer drei sind.

Tragekomfort und Belüftung

Beim Tragekomfort liegt die Evoc Crashpant wieder weit vorne. Zusammen mit der Burton gehört sie zu den bequemeren und sehr atmungsaktiven Crashpants die zudem aufgrund ihrer geringen Dicke kaum unter der Kleidung auffallen. Obwohl der Lycra Stoff geringfügig dicker als bei der Burton ausfällt ist sie sehr dehnbar und angenehm zu tragen. Der Feuchtigkeitstransport ist auch bei starker körperlicher Aktivität gut und wir stellten lediglich leichten Feuchtigkeitsstau unter dem großflächigen Steißbeinprotektor fest. Wir fanden die Evoc zusammen mit der Burton am bequemsten. Wer eine Crashpant sucht die auch unter körperbetonter Kleidung unauffällig getragen werden kann und dabei eine geringere Schutzwirkung in Kauf nehmen kann, sollte sich die Evoc näher anschauen. Wir fanden die Evoc als einzige Crashpant im Test deutlich größer ausfallend als angegeben.

Fazit

Die Evoc Crashpant für Ski und Snowboardfahrer überzeugt vor Allem durch ihren Tragekomfort und ihre gute Belüftung. Wer eine unauffällige, schützende Extraschicht sucht wird gegebenenfalls mit ihr glücklich, wer maximalen Schutz benötigt eher nicht. Unsere Empfehlung: Komfortbewusste Freizeitsportler. Für Halfpipe und Extremsportler besser zur Dainese oder Alpinestars greifen.

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am November 15, 2018 7:41 pm
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