Burton Total Impact Shorts Test

Snowboard impact short burton

Burton Total Impact Shorts Test

Mit der Total Impact Shorts hat Burton eine extrem leichte, bequeme und sehr atmungsaktive Snowboard Protektorenhose im Angebot. Das Material ähnelt dem Lycra einer Fahrradhose, ist aber nochmals dünner. Darauf vernäht Burton im Bereich der Protektoren einen robusten aber sehr flexiblen Trägerstoff der den Protektorpads halt bietet. Obwohl man seine Protektorenunterhose auf der Piste oder in der Halfpipe wohl eher selten der Welt präsentiert stimmt auch das Design. Burton Total Impact Shorts

Ausstattung und Verarbeitung

Trotz sehr dünnen Materials lässt die Verarbeitung keine Wünsche offen. Der Stoff ist auch noch nach mehreren Wochen auf der Piste wie am ersten Tag und es gibt keinerlei Probleme mit den Nähten. Zu Testbeginn waren wir etwas misstrauisch ob die Protektoren auf einen so dehnbaren Stoff aufgenäht werden können ohne dass dies die Nähte an den Rändern zu stark beansprucht, hier hat uns die Burton Total Impact Short deutlich positiv überrascht. Auch das übrige verwendete Material, wie etwa Gummibündchen und Protektorpads, ist hochwertig und langlebig. Was uns an der Burton Crashpant besonders gefiel war dass man sie nach einem schweißtreibenden Tag beim Boarden schnell unter der Dusche mitwaschen kann und sie wenige Stunden später schon wieder trocken war; dies ging mit keiner anderen Impact Short im Test. Die Protektorpads sind in einzelne Segmente unterteilt und passen sich daher sehr gut an die Körperform an.

Schutz und AbdeckungBurton crashpant snowboard

Burton verfolgt mit der Total Impact Short eher einen minimalistischen Ansatz und setzt den Fokus auf Bequemlichkeit. Die Protektorpads sind relativ dünn und decken auch nicht so konsequent alle möglichen Stellen für blaue Flecken ab. Im Vergleich mit den Impact Shorts mit Hartschalen von Dainese und Alpinestars sind Stürze in der Burton doch deutlich stärker zu spüren. Burton Total Impact Shorts

Die Protektorpads sind zwar qualitativ sehr hochwertig und verhärten bei schnellen Stößen, verfügen allerdings ähnlich wie die POC nicht über eine Polsterung an der Innenseite des Protektorpads. Ebenfalls leichte Abstriche müssen bei der Abdeckung gefährdeter Stellen gemacht werden. Zwar ist die besonders wichtige Stelle des Oberschenkelhalses gut umschlossen, allerdings sind die Oberschenkel im weiteren Bereich ungeschützt. Auf der Rückseite überzeugt die Burton jedoch mit einer sehr großflächigen Abdeckung des Steißbeins und des oberen Hüftknochen und bietet zusätzlich noch kleine Polster für das Sitzbein. Diese kleinen Polster sind unserer Erfahrung nach am besten positioniert wenn die Hose straff am Hintern sitzt und ausreichend weit nach oben gezogen wird. Für Frauen bietet Burton eine spezielle Ladies Version an, bei der diese Sitzbeinpolster etwas weiter positioniert sind.

Tragekomfort und Belüftung

In Punkto Tragekomfort war die Burton Total Impact Short der Liebling in unserer Testredaktion. Extrem elastisch, atmungsaktiv und unter der Boardinghose kaum sichtbar vergisst man schon direkt nach dem Anziehen dass man eigentlich eine Protektorenhose trägt. Die Burton trägt sich auch auf der Haut sehr angenehm, so dass man, wenn nicht aus hygienischen Gründen, auf das Doppeln mit normaler Unterwäsche auch verzichten könnte. Durch die segmentierte Fertigungsweise der Protektorpads sind diese extrem flexibel und kaum merkbar, einzig die Sitzbeinpads sind beim Sitzen auf Barhockern oder ungepolsterten Holzstühlen zu spüren.

burton snowboard protektor hose test Burton Total Impact ShortsFazit Burton Total Impact Shorts

Wir finden die hier getesteten Burton Crashpants super komfortabel und bequem zu tragen. Dieser hohe Komfort kommt naturgemäß mit ein paar Abstrichen bei der maximalen Schutzwirkung. Die Burton erreicht gefühlt nicht ganz das bombensichere Feeling was einem Dainese und Alpinestars vermitteln. Während die beiden Impact Shorts mit Hartschalen einem allzeit ultimative Sicherheit vermitteln, ist die Burton eher der talentierte Allrounder mit Fokus auf Komfort. Unserer Meinung nach empfiehlt sich dieses Konzept vor allen Dingen Ridern die schon etwas besser und nicht ganz so extrem fahren.

Den Einsatzzweck sehen wir bei langen Tagen im Skigebiet bei denen für schwierigere Passagen zusätzliche Sicherheit gefragt ist. Wer noch oft auf den Hintern fällt oder in der vereisten Halfpipe unterwegs ist dem empfehlen wir die Dainese oder die Alpinestars. Komfortorientierte Fahrer mit dem Bedürfnis für leichten, zusätzlichen Schutz werden definitiv mit der Burton Total Impact Shorts glücklich.

 

 

 

 

 

 

 

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